Baugutachter Immobilienbewertung
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Brandschutz Grundlagen mit Kalksandsteinen

Sicherer Brandschutz mit Kalksandsteinwänden so das Thema des Seminars.

Kalksandsteine bestehen aus natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser. Sie haben einen hohen Kristallwassergehalt, der beim Herstellungsprozess im Stein eingebunden wird. Aufgrund der feinen Porenstruktur von Kalksandstein wird freies, nicht gebundenes Wasser eingelagert. Die positiven Auswirkungen der Materialeigenschaften wurden in Brandprüfungen bestätigt.

Brandschutz mit Kalksandsteinen
Brandschutz mit KS-Steinen

Materialeigenschaften von Kalksandsteinen: Im Brandfall muss erst das vorhandene Kristallwasser in einem länger anhaltenden Prozess verdampfen, bevor die Baustrukturen angegriffen werden. Bei einer andauernden Erwärmung der Steine in einer langsam wandernden Tiefenschicht verharrt die Steintemperatur in dieser Schicht bei 100 Grad Celsius, bis das Wasser aus der Struktur entwichen ist. Bei weiterer Erhöhung der Temperatur zwischen 300 und 500 Grad Celsius wurde sogar eine Zunahme der Festigkeit festgestellt. Erst bei Temperaturen über 570 Grad Celsius erfolgt im weiteren Verlauf eines Brandes ein wesentlicher Eingriff in die Struktur der Kalksandsteine. Explosionsartige Abplatzungen traten während der Brandprüfungen bei den Kalksandsteinen nicht auf.

Unser Baugutachter berät Sie gern beim Hausbau und Hauskauf. Wenn man als Immobiliengutachter tätig ist muss man auch die Grundlagen vom Brandschutz kennen. Man ist hier natürlich kein Fachmann und kein Experte auf diesem Gebiet. Hier bedarf es zahlreichen Schulungen und Prüfungen und praktischen Jahren. Der Sachverständige sollte jedoch bei der Begutachtung eines Mehrfamilienhauses erkennen ob hier beispielsweise von Stock zu Stock der Brandschutz nicht eingehalten wurde, Fluchtwege fehlen oder verbaut sind. Materialien unzulässiger Weise im Fluchtwegbereich gelagert werden, wie Schuhe, Papier oder Möbel wie Holzschränke. Um eine Immobilie relativ detailliert bewerten zu können sollte man in den elementaren Gewerken über Grundkenntnisse verfügen.Wir freuen uns auf jede Weiterbildung weil man trotz jahrelanger Berufspraxis immer wieder etwas Neues dazulernt oder wichtige Anregungen für die Praxis erhält.

Bei einem Neubau muss man beim Baucontrolling die Einhaltung des Brandschutzes genau prüfen und dokumentieren. Die Brandschottungen müssen eingebaut und gekennzeichnet sein. Ein Planer steht in Sachen Brandschutz nicht hilflos dar, wenn er bestimmte Gebäudeteile oder Abschnitte gemäß Brandschutzvorschriften detailliert planen muss. Im Wohnungsbau und im Industriebau kann er beispielsweise seinen zuständigen Fachberater für Kalksandsteine kontaktieren. Dieser berät ihn dann im Detail und kann verschiedene Lösungswege für die Planung vorschlagen. Er kann sogar Texte für die Ausschreibung im Leistungsverzeichnis beisteuern.

Das Thema Brandschutz sollte man immer im Team bearbeiten! Fachberater gibt es für fast alle Baumaterialien. Bei Baucontrollings stellen wir das eine oder andere Mal fest das bei einer Neuinstallation das falsche Material in einem Brandschutzabschnitt zum Einsatz kommt. Hierzu zählen beispielsweise Kabelkanäle und Elektrokabel.